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Was geschah wirklich im Andritzer Wald?

Zwei sehr unterschiedliche Frauen bekommen es ein Wochenende lang mit der Angst zu tun: Am Samstag hören sie beim Joggen unheilvolle Schreie aus dem Wald. Am Sonntag versuchen sie herauszufinden, was passiert ist, und begegnen dabei nicht nur einer konkreten Bedrohung, sondern auch ihren ganz persönlichen, wesentlich tiefer liegenden Ängsten. Spätestens am Montagmorgen ist keine der beiden Frauen mehr die, die sie mal war…


Samstagmorgen in Graz. Bärbel und Zilli, zwei Frauen, die sich nicht kennen, treffen zufällig beim Joggen im Wald aufeinander. Bevor die eine noch höflich Grüß Gott sagen und an der anderen vorbei laufen kann, gellen Frauenschreie durch den Wald, von hoch über ihnen, irgendwo am Waldhang. Beide Frauen nehmen instinktiv Reißaus und schauen, dass sie schnell wieder heimkommen.

Doch „Zuhause“ ist nicht mehr das sichere Nest, das es vielleicht mal war: Die schüchterne Mittvierzigerin Bärbel ist eben nach Graz gezogen und kennt noch niemanden. Die quirlige Mittzwanzigerin Zilli wohnt seit kurzem mit ihrem Freund Oliver zusammen, doch der ist so auf Zukunft und Gemütlichkeit aus, dass es ihr zu eng geworden ist.

Beide Frauen machen sich Sorgen und Vorwürfe, und so treibt es beide wieder in den Wald, einerseits, um einem ganz konkreten Verdacht nachzugehen – der Frage, was da oben passiert sein könnte -, andererseits aber auch, weil beide ihre ganz hauseigenen Ängste und Fluchtgedanken mitbringen.

Was Bärbel und Zilli dort oben finden, passt zum schlimmsten möglichen Verdacht: Sie finden im Laub die Tasche eines jungen Mädchens. Und müssen sich vor einem Mann verstecken, der heimlich und leise den Waldboden absucht. Die Frauen entkommen knapp, und sind davon überzeugt, mitten in einem unheilvollen Szenario gelandet zu sein.

Als Zillis verdutzter Freund Oliver sich den beiden eher unfreiwillig anschließt, beginnt ein Grazer Wochenende der etwas anderen Art. Eine spontane Spurensuche, die die neugierige kleine Gruppe unter anderem auch ins geheimnisvolle Geistthal tief im Grünen vor Graz führt...

In der Enge einer winzigen Waldstraße rast ihnen plötzlich in voller Fahrt ein Auto entgegen, sie entkommen dem Zusammenstoß nur um Haaresbreite…
Die scheinbare Lösung des Geheimnisses verkehrt sich in etwas völlig anderes…
Oliver ist schlagartig viel involvierter, als er es sich eigentlich gewünscht hat…
Plötzlich ist das Leben voller Suspense – doch wieviel davon kann den drei ‚Detektiven’ wirklich gefährlich werden?
Spätestens am Montagmorgen wird sich hoffentlich mehr als nur ein ängstlicher Verdacht als unbegründet erweisen…